Über den Verein YILP International


Der YILP International e.V. wurde 2016 gegründet und hat derzeit knapp unter 30 Mitglieder. Zielgruppe unserer Arbeit sind junge aus Gambia beziehungsweise dem Senegal stammende Menschen, die heute in Leipzig und anderen Städten leben. Dem Verein gehören auch Mitglieder anderer Nationen an. Unsere Hauptanliegen sind: Verständnis und Zusammenarbeit zwischen den Kulturen zu fördern, praktische Hilfe und Unterstützung sowohl Menschen in Afrika als auch hier lebenden Emigrant*innen zukommen zu lassen und zu leisten.


Gegenwärtig bieten wir in Leipzig:


  • Beratung und Hilfestellung zur Integration in der BRD;
  • Vertrautmachen mit deutscher Kultur und Wertesystem;
  • Angebot/Vermittlung von Orientierungskursen für Asyl Suchende, zum Beispiel Deutschkursen;
  • Unterstützung bei Behördengängen, bei Arzt- und bei Klinikbesuchen sowie im Schriftverkehr;
  • Schaffung kultureller Begegnungen und Möglichkeiten des Zusammenkommens von Emigrant*innen und Gastgebergemeinschaften;
  • Beratung und Unterstützung rückkehrwilliger und ausgewiesener Asyl Suchender;
  • Hilfsprojekte für und im Austausch mit Gambia;
  • Informations- und Kulturveranstaltungen wie das jährliche Interkulturelle Afrika-Festival der 1000 Drums.


Satzungsmäßiger Zweck des YILP International e.V. ist:


  • Unterstützung hilfs­bedürf­tiger Kin­­der, Jugend­licher und Jun­ger Erwachsener aus und in Gambia;
  • Förderung von Volks- und Berufs­­bildung und der Entwicklungs­zusammen­arbeit:
  • Unterstüzung von Flücht­lingen, politisch, ethnisch oder religiös Verfolgten, Ver­trie­benen, Aussied-ler*innen und Spätaussiedler*innen, Kriegsopfern, Zivilbeschädigten, Behinderten, sowie Opfern von Straftaten;
  • Förderung des Andenkens an Verfolgte, an Kriegs-und Katastrophenopfer und des Such­diens­tes für Vermisste;
  • Förderung der Berufsbildung in der Ent­wicklungszusammenarbeit mit Gambia;
  • Förderung der Kultur und Kunst.


Der Verein setzt sich für die kon­sequente Umsetzung von Rechten der Kinder und Jugendlichen in Gambia ein, für eine nach­haltige Verbesserung ihrer Lebensumstände. Insbesondere sollen Entwicklungs­hemm­nisse und Ver­brechen wie Genitalver­stümme­lung, die Zwangs­verheiratung von Kindern, Schwan­ger­schaf­­­ten von Kindern, Prostitution und Drogen­miss­brauch, Unterernährung und Kinderarbeit gestoppt werden und Zugang zu Bildung und Ge­sund­­heits­fürsorge ermöglicht werden!